Samstag

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Samstag, 9. September 2000

Der Wetterbericht vom Internet (der Schreiber ist ausgestiegen, und kein geeignetes Material zum Flicken vorhanden) hat Südwind mit Sturmstärke angesagt.

Relativ früh motoren wir los Richtung Lefkadhos. Ein Anruf bestätigt uns einen freien Platz und dass wir erwartet werden. Wir werden gewarnt, dass mit diesen Windverhälnissen ein Anlegen schwierig sein wird.

Um die Mittagszeit laufen wir pünktlich im Hafen ein. Vorher hat uns Hansruedi unsere Aufgaben genau erklärt und alles ist vorbereitet. Die Hilfe steht schon bereit, aber ohne Schwierigkeiten legt Hansruedi die Bazillus an. Er hat wirklich auch eine Supercrew zur Hand. Kaum angelegt sind Meiny und Hansueli schon wieder am flicken.

 

Ein Ventillator aus dem Motorenraum muss ausgebaut und ersetzt werden. Auch sind spezielle Sicherungen gesucht (doch nicht zu kaufen). Wir essen gemütlich zu Mittag und setzen uns dann auf gemietete Scooter, um die Umgebung und die Postkartenstrände von Lefkadhos kennen zu lernen.

Die Westküste, vorbei an Agios Nikitas, enttäuscht uns nicht. Dann geht es aber immer höher in die Berge hinauf, vorbei an Olivenhainen und durch armselige kleine Bergdörfer.

Es bläst ein kalter rauher Wind. Die Aussicht ist beeindruckend, besonders das Spiel der Sonne mit den Regenschleiern, weit draussen im Meer.

Diese Tour war eine Superidee von Hansruedi und ein kleiner Trost für den nahen Abschied.

Zurück im Hafen wird gepackt und geputzt.

Trotz angekündigtem Sturm und ein wenig Regen, ist die letzte Nacht auf der Bazillus ruhig. Nur Sterne sieht man keine durch die offene Luke.